Das Streetfood Paradies - George Town

George Town ist die Hauptstadt der Insel Penang, im Westen
von Malaysia. Die Fährüberfahrt ging nur 20 Minuten und hat 0,25 € gekostet, sie
war damit auch unsere günstigste Fortbewegung bisher. George Town ist vor allem
als vielfältiges Streetfood Paradies und für Streetart bekannt.
Von unserem Hotel „The Frame Guesthouse“ in der Innenstadt
konnten wir alles perfekt erreichen. Die Besitzer haben uns alle Empfehlungen
auf eine Karte geschrieben und wir konnten sofort los laufen und die Stadt
entdecken. Als Erstes wollten wir die Streetart entdecken, hierfür hat unser
Hotel die bekanntesten auf der Karte eingezeichnet. Allerdings ist George Town
voll mit kleinen versteckten Kunstwerken die man nur sieht, wenn man aufmerksam
durch die Gassen läuft. Die bekanntesten 3D Kunstwerke hat man schon immer von
weitem durch eine Menschentraube entdecken können. In der Innenstadt hat man
sich teilweise wie in London gefühlt, da die Innenstadt viele Bauwerke aus der
britischen Kolonialzeit beherbergt. Außerhalb stehen leider sehr viele
Hochhäuser, womit der Charme etwas verloren geht.
Das beste Streetfood gab es für uns in der Kimberley Street.
Abends sind viele kleine Streetfood Wägen auf die Straße gekommen und man
konnte für 0,50 € viele verschiedene Gerichte ausprobieren. Unser Favorit waren
die Reisnudeln in einer undefinierbaren Soße. Die Stimmung war abends in der Stadt
super entspannt. Hier haben wir auch das typische Dessert namens Cendol
gegessen. Das ist Kokosmilch mit grünen Nudeln aus Reismehl und roten Bohnen,
das müssen wir definitiv nicht nochmal probieren auch wenn es nicht so schlimm
wie erwartet war. An jeder Straßenecke waren Plastikstühle aufgebaut unser
Lieblingsort war allerdings die Bar „Antarabangsa Enterprise“, mit dem
günstigsten Bier der Stadt. In Malaysia ist Alkohol super teuer und uns deshalb
auch viel zu teuer. Tagsüber hätte man
nie erkannt, dass sich das Tor zu einer Bar verwandeln kann. Abends standen ein
Dutzend Plastikstühle vor der Bar und man konnte froh sein noch ein Platz zu
ergattern. Ein Einheimischer hat uns sofort zu sich an den Tisch gerufen als
wir fragend mit unserem Bier aus der Bar gekommen sind. Wir wurden ein
internationaler Tisch mit zwei Engländern, zwei Spaniern und einigen
Einheimischen. Die Einheimischen wollten uns aber nicht verraten, wieso dieser
Laden das Bier so unheimlich günstig verkaufen kann. Der Abend wurde etwas
länger und war super witzig. 


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