Trekking in Hsipaw

Hsipaw ist für seine Wanderungen bekannt und ist ein wirklich kleines Dorf in Shan Staat. Hier dürfen Touristen erst seit einigen Jahren hin. In manchen Gebieten um Hsipaw herum braucht man einen Guide oder man darf überhaupt nicht hin.




Hier haben wir uns einfach für das günstigste Hotel entschieden, was man auch am Hotel gemerkt hat. Wir hatten kein Bad im Zimmer und das Bad war eher eine Sauna. Haare waschen war auch nicht möglich, weil lediglich 2 Tropfen Wasser aus der Dusche kommen. Die Leute sind aber wie überall sehr zuvorkommend und versuchen alles zu ermöglichen. Hsipaw selbst ist sehr entspannt und es ist wirklich wenig los. Die Einheimischen sind hier noch begeisterter von weißen Touristen als in Mandalay. An jeder Ecke wird einem zugewunken oder die Einheimischen wollen ihr Englisch üben. Vor allem die Kinder sind sehr an uns interessiert und immer aufgeschlossen.

Wir haben uns einen Guide genommen und sind in ein Shan Dorf gewandert. Die Landschaft war so unglaublich grün, dass alles wie gemalt aussah. Auf dem Weg hat uns unser Guide noch viele Pflanzen erklärt und uns viel über sich erzählt. Er war mal Mönch, hat sich aber dazu entschieden wieder aus dem Kloster auszutreten. Gläubige Buddhisten müssen als Jugendlicher für mindestens 7 Tagen ins Kloster, um das Leben als Mönche kennenzulernen. Danach können sie sich entscheiden, ob sie weiter als Mönch leben möchten oder nicht. Unser Guide hat sich dafür entschieden, einige Jahre später aber doch seine Meinung geändert. Es war sehr interessant seine Geschichten zuhören. Das Shan Volk ist ein eigenes Volk mit einer eigenen Sprache, sie gehen nicht in die Schule und können deshalb nicht Burmesisch sprechen. Uns hat es überrascht, dass in diesem Dorf neben Bambushäusern auch viele gemauerte Häuser standen. Vor jedem Dorf stand ein Wachturm, welcher für Sicherheit und Glück steht. Außerdem hatte jedes Haus ein oder mehrere Büffel als Haustier. 


Die Wandertour war gegen Mittag zu Ende und wir haben uns erstmal Früchte als Mittagessen gekauft.
Für eine Ananas, eine Drachenfrucht und zwei Bananen haben wir ca. 2 Euro bezahlt. Mit dem Überlebensmesser wurde dann erstmal alles zerkleinert und verspeist. Danach haben wir uns alleine auf dem Weg zu einigen Pagoden gemacht. Hier kamen uns Schulkinder entgegen, die alle ihr Englisch üben wollten (was meist nur aus „What’s your name“ und „Bye“ bestand). Wir haben uns an Pagoden schon ein bisschen satt gesehen und es schaut jede fast nur noch gleich aus. Deshalb haben wir uns dann zu Mrs. Popcorn, ein Restaurant etwas außerhalb mit schönem Garten gesetzt und ein Fruchtshake getrunken. Dort haben wir den Nachmittag verbracht und sind dann direkt zum Essen. Zum Abendessen sind wir in ein etwas teureres Restaurant direkt am Fluss und haben mal was anderes als gebratener Reis oder Nudeln probiert. Es gab ein Hühnchencurry mit Basilikum und Ingwer, was unglaublich lecker war. Der Ausblick auf den Fluss war auch super, insgesamt haben wir dort dann 6 Euro bezahlt.

Jetzt geht es gleich mit dem Nachtbus weiter zum Inle See.






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