Wir hatten zwei abwechlungsreiche Tage auf einer kleinen Insel südlich von Kambodscha.
Koh Rong Samloem oder von uns auch die Hängematten Insel getauft ist eine Insel mit zwei Seiten.
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| Nachtbus |
Von Siem Reap ging es über die Hauptstadt von Kambodscha Phnom Penh weiter nach Sihanoukville. Mit dem Nachtbus sind wir in Siem Reap losgefahren. In dem Bus waren normale Hochbetten und man konnte die ganze Nacht flach im Bus liegen. Die Busfahrt ging unglaublich schnell vorbei und wir konnten durchschlafen. Um 5 Uhr frühs kamen wir dann in Phnom Penh an und mussten dort 4 Stunden auf unseren nächsten Bus warten. Die Zeit haben wir genutzt um uns die Hauptstadt kurz anzuschauen und frühstücken zu gehen. Die nächte Busfahrt weiter nach Sihanoukville war mit 3 Stunden angesetzt. Natürlich funktionieren die Zeiten in Asien etwas anderes. Am Ende waren wir insgesamt 15 Stunden für 500 km unterwegs.
Die Insel liegt 40 Minuten mit dem Speedboat von Kambodscha entfernt. Die allseits bekannte Seekrankheit hat sich Gott sei Dank in Grenzen gehalten;)
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| Der Aufstieg zum Bungalow |
Wir hatten am Tag davor ein Bungalow auf der Insel gebucht, da wussten wir allerdings noch nicht, dass wir die anstregenste Wanderung des Lebens vor uns haben. Wir mussten mit unseren Backpacks zu unserem Bungalow eine Stunde im Dschungel über Stock und Stein klettern, bei 40 Grad. Die Seite der Insel konnte aufgrund von dem hohen Wellengang nicht per Boot erreicht werden. Deshalb war am ersten Tag auch das Trinkwasser bei unserer Unterkunft aufgebraucht, also ging es zum Wasser holen immer auf die andere Seite der Insel. Strom gab es auf unserer Seite nur von 18 bis 20 Uhr.
Unsere Seite der Insel war leider nicht ganz so malerisch schön wie die auf der wir mit dem Speedboot angekommen sind. Dafür waren hier allerdings viel weniger Menschen und alles etwas versteckter im Dschungel.

Von der Eingangstür unseres Bungalows waren es 30 Meter ins Wasser. Unser Bad lag im Freien und hatte einen Baum integriert. Das Bungalow war aber nicht das sauberste. Vom Bett aus konnte man mit der Taschenlampe die untertellergroßen Spinnen beobachten oder sich mit der Spinne das Gesicht abtrocknen. Außerdem haben wir am Abend eine zwei Meter große Schlange auf unserem Weg entdeckt, wir waren froh eine Minute davor die Taschenlampe angemacht zu haben.

Überall auf der Insel waren Hängematten, sogar im Wasser. Das verrückteste war die Polizeistation, diese war direkt am Strand und mit Hängematten ausgestattet. Auf der Insel herrscht ein anderer Flair, alles läuft langsamer ab und man konnte vollkommend entspannen.
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| Unser Bungalow |
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