One Night in Bangkok


 Same same, but different. Billiger als Aldi!
Nach der über 25 Stunden langen Anreise sind wir gegen Mittag in Bangkok angekommen. Am Anfang waren wir von den Temperaturen total erschlagen, dies hat sich aber schnell gebessert.

Am Flughafen sind wir direkt mit dem Taxi in das Hotel gefahren, das war für zwei Personen ähnlich teuer, wie der Skytrain. Am Hotel waren wir zuerst überrascht, wie groß unser Hotel ist. Die Lage war super in der Nähe der Khao San Road, aber trotzdem in einer sehr ruhigen "Fußgängerzone" wenn man das so nennen darf. Trotzdem fahren Roller und Tuk Tuks kreuz und quer. Das Hotel hatte einen Rooftop Pool, indem wir nach einem langen Tag in das kühle Nass eintauchen konnten.

Am ersten Tag haben wir es langsam angehen lassen und die Gegend rund um das Hotel erkundet. Wir sind an einem leckeren unscheinbaren Straßenstand für unglaubliche 3 € zusammen essen gegangen und haben uns am Pool an das neue Klima gewöhnt.
Frühs am nächsten Tag sind wir unkoordinert durch die Gegend gelaufen und haben das echte Bangkok entdecken können. Am Kanal entlang konnte man direkt an den Wohnzimmern der Thais entlanglaufen und war abseits der Touristenmassen. Auf diesem Weg haben wir außerdem viele kleine Tempel entdecken können. Unser Ziel war der Golden Mount, der Golden Mount liegt auf einem aufgeschütteten Berg und ist eines der ältesten Tempel in Bangkok. Von dort hat man auch einen Blick auf die Skyline. Die Tempel waren alle unglaublich beeindruckend. Egal wie dreckig es außerhalb war, im Tempel war alles Gold und super sauber und plötzlich war auch die Umgebung ruhig.

 Die Stimmung in Bangkok ändert sich am Abend nochmal um 180°. Überall werden Bars, Essensstände  und Plastikstühle aufgebaut. Die Straßen leuchten durch hunderte Lichter. Am letzten Abend sind wir wieder in unserem Lieblingsstand essen gegangen und Marie konnte endlich ihre geliebte Kokosnuss trinken. Außerdem kommen die Verkäufer aus ihren Hütten und wollen alles an den Mann oder Frau bringen. Vorallem die Anzüge haben es uns angetan. Hier wurde Julian gefühlt Tausendmal angesprochen. Die verschiedenen Ausreden wie: "Wir haben gestern schon einen gekauft", "kein Platz im Koffer" haben nicht wirklich funktioniert. Die Verkäufer konterten mit deutschen Sätzen "Billiger als Aldi" oder auch "Saubillig", das Spektakel war lustig mitzuerleben.

Jetzt geht es weiter nach Kambodscha!




Kommentare