Nach unserer Nacht auf einem Truckstop haben wir uns auf den Weg zu
2 Nationalparks gemacht.
Hillbourough National Park sind wir zuerst angefahren, hier
soll man Kängaroos am Strand beobachten können. Leider nur in den Morgenstunden
und das war nicht machbar, weil wir nicht fahren dürfen, wenn es dunkel
ist.
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| Kokosnuss öffnen |
Also haben wir unser Navi angemacht und sind ihm brav gefolgt. Irgendwann
hat die Straße aber leider aufgehört und es war nur noch ein Feldweg vor uns zu
sehen. Offiziell dürfen wir nicht auf Dirt Roads fahren, weil dann die
Versicherung nicht gilt und wir alles selber zahlen müssten. Nach kurzen
überlegen, ob wir die Straße weiter fahren und das Risiko eingehen haben wir
beschlossen erstmal zu schauen, ob die Straße vielleicht wieder besser wird.
Nach weiteren 2 km wurde die Straße aber leider immer noch nicht besser und wir
sind weitere 6 km unerlaubter Weise auf der Straße gefahren. Glücklicherweise
haben unsere Reifen aber alles ausgehalten und Harry war froh, wieder Asphalt
unter den Reifen zu spüren.
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| Cape Hillsbourogh Strand |
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Nachdem Abenteuer waren wir froh sicher am Strand
angekommen zu sein und haben erstmal ein Mittagsschläfchen am Strand gemacht.
Juli stand noch am BBQ und hat Bratkartoffeln gemacht. Im Hillbourogh
National Park gab es unzählige Schmetterlinge. Die Schmetterlinge sind alle auf
der Straße rumgeflogen und wir haben bestimmt 100 gekillt.Eine Kokosnuss frisch vom Baum haben wir auch noch probiert. Nach langem hin und her, bis die Kokosnuss offen war war sie aber echt lecker.
Zu dem Zeitpunkt dachten wir noch, dass das alles war, was Harry an Dirt Roads
aushalten muss. Doch der alte Draufgänger bekommt einfach nicht genug!

Auf dem
Weg zu unserem Campingplatz standen wir wieder vor einer Dirt Road. Also wieder
das gleiche Spiel, fahren wir weiter oder suchen wir uns einen anderen
Schlafplatz? Natürlich wollte der Mann wieder Abenteuer und Marie wollte
umdrehen:P

Nach kurzem Blick auf das Navi haben wir gesehen, dass es nur noch
1,5 km bis zu dem Campingplatz sind, da dachten wir uns, wenn Harry Vormittags
die 8 km geschafft hat schafft er jetzt auch noch die paar Kilometer. Wieder
ist alles gut gegangen!

Der Campingplatz lag direkt neben einem kleinen Bach und es waren
hauptsächlich australische Renter auf dem Platz. Der Campingplatz war mal
wieder im nichts, umgeben von Zuckerfeldern. Es gab einen Spielplatz, ein BBQ,
ein Platzeigenen Hund und ein Windyloo. Windyloo war das kleine Klo, das sogar
einen eigenen Namen hat und ein wenig improvisiert war, aber was will man von
einer Toilette im Nichts erwarten. Abends haben wir uns dann noch zu den
Australiern neben uns an ihr Lagerfeuer gesetzt. Wir treffen hier so
viele Renter die mit ihrem Camper durch
Australien fahren und viele haben schon eine Europatour hinter sich.
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| Windyloo | |

Frühs sind wir wieder zeitig losgefahren, weil wir relativ viel vorhatten.
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| Floodway | |

Los ging es zum Eungella National Park, wo wir uns Fitch Hatton Gorge anschauen
wollten. Nach einer kurvigen Straße, noch weiter ins Niemandsland standen wir
mal wieder vor Dirt Road. Fast schon routiniert entschieden wir uns wieder für
das Risiko. Da musste Harry nochmal durch. Doch es kam noch schlimmer! Nach
kurzer Zeit war die Straße plötzlich überflutet, ein kleiner Fluss floss mitten
über die Straße. Mann wollte wieder Abenteuer und Frau ist schon ausgestiegen
und wollte laufen. Als Frau dann aber gesehen hat, dass der Fluss nicht so tief
ist wie gedacht und die Schuhe schon nass waren, wollten wir es doch probieren
und mit Harry durch fahren. Also die Warnaufkleber auf unserem Armaturenbrett
„Do not cross floodways, possible cost 5.000 Dollar!“ ignoriert und los! Mit
Schritttempo ging es dann durch den Fluss, glücklich und zufrieden, dass Harry
es ohne Schaden überstanden hat war auch schon der zweite Fluss vor uns. Da
alle guten Dinge Drei sind kam nach der nächsten Kurve ein weiterer Fluss. Also
dachten wir uns, dass geht auch noch und wieder hat es Harry geschafft. Leider
kam noch ein weiterer Fluss und wir waren uns nicht mehr sicher, ob wir noch
auf dem richtigen Weg waren.


Jetzt dachten wir uns, Harry – und wir auch – hat
schon genug erlebt und sind durch den Fluss gelaufen, weil wir unbedingt wissen
wollten, was uns bei der Fitch Hatton Gorge erwartet.

Im Nichts angekommen war
nur ein größerer glasklarer Bach zu sehen. Schön anzuschauen, aber für den
zurückgelegten Weg nicht wirklich lohnenswert. Vor allem mussten wir die Flüsse
auch wieder zurückkommen. Am Ende ging aber alles gut!
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| Frühstück am Strand |
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| Unser Schlafplatz |
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Dann sind wir
direkt ohne weiteren Zwischenstopp in die nächste Stadt gefahren. Gegen Mittag
haben wir uns dann noch 4 Strände angeschaut, sind aber bei keinem lange
geblieben, weil es extrem windig war. Nach einem kurzen Einkaufsstopp sind wir
zu unserem ausgesuchten Schlafplatz direkt am Strand gefahren. Das hier ist
kein wirklicher Campingplatz, sondern nur Parkplätze direkt am Strand. Nachdem
wir uns ein wenig unsicher waren, ob man hier ohne Strafe übernachten darf
haben wir Locals gefragt. Die Antwort „some people do“ war dann jedoch nicht
ganz aussagekräftig. Nachdem aber noch 3 andere Camper hier stehen, sind wir
auch dort geblieben. Wollen wir hoffen, dass wir morgen früh keine Strafe
haben!
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