Atherton Tablelands, oder auch Österreich
Nachdem wir soweit im Norden waren, wie man mit einem normalen Auto fahren kann ging es weiter in Richtung Süden. Wir wollten uns das Inland
anschauen, weil wir bis jetzt nur an der Küste waren.
Auf dem Weg in die
Atherton Tablelands haben wir noch einen kurzen Stopp in Kurunda gemacht, eine
Hippie & Aussteiger Stadt. Kurunda war aber gar nicht so Hippie mäßig, hier
wurden eher die Chinesen mit Bussen eingefahren und haben den Markt mit „echter
Australischer Aboriginalkunst“ made in China aufgekauft.
Als wir an unserem Schlafplatz direkt am Highway angekommen sind,
haben wir fälschlicherweise neben einem anderen Camper angehalten, weil wir
dachten, dass wir die beiden noch von Cape Tribulation kennen. Nachdem wir mit
den anderen beschlossen haben noch ein Stück weiter zu fahren und die Nacht
zusammen auf einem Campingplatz zu verbringen sind wir den anderen hinterher
gefahren. Als wir dann in unserem Camper saßen ist uns aufgefallen, dass die
anderen plötzlich einen Dialekt hatten, den sie gestern Abend noch nicht hatten. Da wir uns anscheinend beide keine
Gesichter merken können ist uns irgendwann eingefallen, dass das nicht die vom
Cape Tribulation Campingplatz sind, sondern das wir das Pärchen in Singapure am
Flughafen kennengelernt haben.
| Campingplatz in Malanda |
Unsere Bekannten vom Flughafen sind dann am nächsten Tag
wieder in Richtung Küste gefahren, weil es ihnen zu kalt war.
Wir sind aber noch 2 Tage im Inland geblieben.
Wir sind aber noch 2 Tage im Inland geblieben.
Als es gegen 11 Uhr Vormittags wieder wärmer wurde haben wir uns auf den Weg zu einem See gemacht, wo wir Mittag gegessen haben.
Unser Schlafplatz für diese Nacht war ein Lookout, auf 1100 Meter Höhe, irgendwo im nirgendwo selbst ohne Toiletten. An dem Lookout angekommen konnten wir erst garnicht glauben, dass wir hier die Nacht verbringen. Wie hatten einen 360 Grad Blick über die Atherton Tablelands.


Nachdem wir den Sonnenuntergang beoachtet haben und es dunkel wurde, wurde es ein wenig gruselig. Weit und breit war kein Haus und vorallem auch keine Menschen zu sehen. Aber wir konnten, ohne von exotischen Tieren überfallen zu werden gut schlafen;) Frühs, um 6 Uhr standen plötzlich zwei Australier mit Peitschen vor unserem Camper. Nach dem ersten Schreck hat sich rausgestellt, dass sie auch nur den Sonnenaufgang anschauen wollen und mit ihren Peitschen (es gibt bestimmt ein spezielles Wort dafür:D) Fotos machen wollten.
Unser Schlafplatz für diese Nacht war ein Lookout, auf 1100 Meter Höhe, irgendwo im nirgendwo selbst ohne Toiletten. An dem Lookout angekommen konnten wir erst garnicht glauben, dass wir hier die Nacht verbringen. Wie hatten einen 360 Grad Blick über die Atherton Tablelands.
| Ausblick bei unserem Schlafplatz beim Mc Hugh Lookout |

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